Chronik

Brand 1842

 

Das schlimmste Ereignis in der neueren Geschichte des Marktes Leuchtenberg war zweifellos der große Brand vom 5. Juli 1842, der den Markt vollständig zerstörte und großes Elend unter die Bewohner brachte.

Das Staatsarchiv Amberg verwahrt umfangreiche Archivalien, in denen diese Brandkatastrophe in ihrem ganzen Ausmaß, die Not der Bewohner und der Wiederaufbau des Marktes eindrucksvoll geschildert wird.

Mit Datum: Vohenstrauß, den 5. Juli 1842 morgens 4 Uhr, beordnete der Kgl. Landrichter Haunold ein Eilschreiben an die Kgl. Regierung, Kammer des Innern mit folgendem Wortlaut:

Der Markt Leuchtenberg steht nicht mehr. In einem Meer von Feuer ging er seit 12 bis 4 Uhr heute morgens grauenvoll unter. In einem Viehstalle des vormaligen Bürgermeisters Kamm brach das Feuer um 11.45 Uhr aus und griff bei dem Mangel allen Wassers mit so einer Wut um sich, dass nichts gerettet werden konnte. Die Kirche, das Pfarr‑ und Schulhaus, das alte Ehrwürdige Schloss, sämtliche Rentamtsgebäude mit Ausnahme des am Rande des Marktes liegenden Försterhauses, mussten ein Raub der Flammen werden. Ob und wie viele Menschenleben zugrunde gingen kann zur Zeit nicht angegeben werden. Soeben von dem Brandplatz zurückehrend, beeile ich mich dieses schreckliche Unglück der Kgl. Regierung mit dem Beifügen untertänigst anzuzeigen, dass morgen der ausführliche Bericht erstattet werden wird.

 

Im tiefstem Respekt verharrend

Haunold Kgl. Landrichter

Sehr ausführlich berichtet Pfarrer Georg Brunner von dieser Brandkatastrophe: Der Tag, an dem dies Unglück eintrat, war ein Montag. Es war eben Markt gewesen, die meisten Leute hatten sich schlafen gelegt und nur einzelne Gäste, die beim Markt erschienen und sich verspätet hatten, saßen noch in den Wirtshäusern. Da erscholl nun mitten in der Nacht Feuerlärm. Es fing an fünf Stellen zugleich zu brennen an, da ruchlose Hände den Brand gelegt alten. Da in Leuchtenberg ohnehin Wassermangel herrschte, so war in diesem Jahr in Folge der andauernden Trockenheit die Wassernot groß. AIs der Feuerlärm des Nachts entstand, konnten die Bewohner nichts anderes tun, als schnell nach ihren Kindern greifen, um deren und ihr eigenes Leben zu retten. Manche entkamen nur in der notwendigsten Bekleidung dem Feuer. Da das rasche Umsichgreifen des wütenden Elementes manchen die Flucht aus den Häusern versperrte, so flüchteten sich einige Personen in die Keller. Dies war aber die Ursache, dass folgende drei Personen den Tod fanden:

Martha Wellenhofer, ledige Fleischhackerstochter, 68 Jahre alt;

Margareth Kellner, Oekonomiebürgerstochter, 22 Jahre alt

Augustin Wagner, Zimmermannssohn, 16 Jahre alt.

Gewiß traurige Leichen unter den traurigsten Verhältnissen, da damals, wie der Leichenzug war, die armen Abgebrannten teils  der Friedhofskirche teils auf der Straße mit ihrer wenig geretteten Habe ihr Lager aufgeschlagen. Am 25. Juli starb auch der Oekonomiebürger Ambros Bäumler in Folge seiner Brandwunden. Andere lagen noch lange in Folge des Schreckens und der erlittenen Brandwunden krank danieder.

 

Auch Pfarrer Reis gehörte unter diese Personen. Er wollte die Levitenröcke, die im großen Saal des Pfarrhofes waren, retten, was ihm auch gelang, wurde aber während er im Saal stand, von einer brennenden Schiefertafel, die vom Kirchturm kommend durchs Fenster sprang, an der Brust verletzt und lag wegen der Brandwunden ca. fünf Wochen im sogenannten Pfarrgartenhaus krank danieder. Auch ein Kind des Schmiedes J. Zeitler starb erst sechs Jahre alt an den Folgen der erlittenen Brandwunden.

 

Die Kirche brannte bis auf einen Teil des Chores ganz ab. Von den vielen Meßgewändern wurden nur ein paar Levitenröcke gerettet. Monstranzen, Kelche, Matrikelbücher wurden von Kooperator Johann Köllner im Keller des Pfarrhofes untergebracht und vor der Zerstörung bewahrt. Bei Übertragung der Monstranze aber stürzte er in den Keller und brach dabei die Spitze ab. Er aber selbst verletzte sich kaum. Der Pfarrhof war längere Zeit vom Feuer verschont geblieben, wurde aber dann von diesem ergriffen, als das Feuer in der Hradschingasse das Schreinerhaus verzehrt hatte, die Zäune des Pfarrgärtchens erreichte und dann auch die Pfarrstallung ergriff. Zum Glück bestand der Stall aus einem Gewölbe, so dass nach dem Brande der damalige Pfarrer Joseph Reis längere Zeit im Stalle wohnen konnte.

Manche Häuser die außerhalb lagen, wie das des Schmiedes Johann Zeitler, wurden auch durch das Feuer erreicht, das sich im trockenen Gras vorwärts bewegte, die Zäune ergriff und dann die Häuser verzehrte.

 

Von Hundert Hausnummern ‑ das Schloß mitgezählt ‑ waren nach dem Brande kaum 18 Häuser übrig. Großen Schaden erlitten die Bewohner auch durch das verlorene Vieh. Im Stalle des Ökonomiebürgers Kellner, dessen Tochter wie erwähnt tödlich verunglückte, verbrannten 10 Ochsen und 3 Kühe.

 

Dies war das traurigste Ereignis, das den Markt Leuchtenberg je getroffen hat. Die Folgen desselben waren umso empfindlicher, da die abgebrannten Rentamtsgebäude nicht mehr aufgebaut wurden und deshalb das Amt nach Vohenstrauß verlegt wurde.

Der Markt Leuchtenberg mit seinem blühenden Handwerk und Gewerbe hat sich von diesem schaurigen Brandunglück nur schwer erholt.

Leuchtenberg um 1830

Chronik

 

Die Gemeinderatsprotokolle des Jahres 1875 geben Kunde davon, dass man sich im hiesigen Markte bemühte, den Feuerschutz zu verbessern. Mit Datum vom 18. Okt. 1875 stellt die Marktgemeinde ein Gesuch an das Kgl. Bezirksamt um Gewährung eines Zuschusses zum Ankauf einer Feuerspritze. Am 31. März 1876 folgte ein weiterer Beschluss, dass zum Ankauf einer Feuerspritze gern dem Antrag des Kgl. Bezirksamtes vom 11. des Monats beizustimmen sei. Vorbehalten wurde, dass die Kirchmaier'sche Fabrik einverstanden sei, dass der von der Gemeinde zu leistende Betrag von 240 Mark in 5 Ratenzahlungen in Jahresfrist beglichen werden kann und dass die Gesamtgemeinde die Zustimmung erteilt. Am 26. Mai 1876 gaben dann in einer Gemeindeversammlung von 48 anwesenden Gemeindebürgern 41 ihre Zustimmung zum Ankauf der Feuerspritze.

 

Am 5. Okt. 1876 teilt die Marktgemeinde dem Kgl. Bezirksamt auf dessen Anfrage mit, dass im hiesigen Markte noch keine freiwillige Feuerwehr gegründet werden konnte, da sich bisher erst zwanzig Mitglieder gemeldet haben, die aber nicht alle zu ordentlichen Mitgliedern verwendet werden können.

Am 11. Dez. 1876 berichtet die Marktgemeinde dem Kgl. Bezirksamt die Gründung der freiwilligen Feuerwehr. Das bedeutsame Schreiben möchte im Wortlaut wiedergegeben werden:

„Nachdem sich zur Errichtung einer neuen freiwilligen Feuerwehr für die Gemeinde Leuchtenberg eine Zahl von 44 Mitgliedern zum Beitritte angemeldet und eingezeichnet hatten, so wurde zu deren Gestaltung unterm 8. Dez. d. J. eine Versammlung durch sämtliche angemeldete Mitglieder anberaumt und denselben sodann die entworfenen Satzungen wie solche anruhend zur Genehmigung von Seite der Distriktverwaltungs‑Behörde mitfolgen, in der Versammlung verlesen und beraten. Nachdem diese Satzungen durchgehends von sämtlichen Mitgliedern allgemein anerkannt und für die freiwillige Feuerwehr in Leuchtenberg passend gefunden worden sind, wurde demzufolge nach § 15 dieser Satzungen zu den nötig werdenden Wahlen vorgegangen, welches mittels Wahlzettels stattfand.

 

Die Wahlergebnisse waren wie folgt:

 

Michael Kummerer, Bräumeister dahier, wurde mit 14 Stimmen zum Feuerwehrhauptmann gewählt.

 

Konrad Zenger mit 15 Stimmen zu dessen Adjudanten.

 

Aus der Wahl der 6 Verwaltungsmitglieder ging hervor:

 

Franz Kick, Steinhauer von hier, mit 28 Stimmen

Friedrich Oppl, Schullehrer von hier, mit 17 Stimmen

Thomas Lindner, Metzger von hier, mit 16 Stimmen

Franz Kraus, Hafnerssohn von hier, mit 12 Stimmen

Johann Schopper, Bäcker von hier, mit 12 Stimmen, und

Georg Winter, Bäcker von hier, mit 11 Stimmen.

 

Zufolge § 16 der Satzungen haben die vorbezeichneten 6 Mitglieder wieder  aus ihrer Mitte gewählt:

 

Franz Kick zum Vorstande, Georg Winter als Kassier und Friedrich Oppl zum Schriftführer.

 

Schließlich erklären sämtliche Mitglieder der Freiw. Feuerwehr Leuchtenberg, dass sie sich der Bezirksfeuerwehr Vohenstrauß (Bezirksverband) anschließen wollen."

 

Hochachtungsvollst

gehorsamste

Marktverwaltung Leuchtenberg

gez. Mergenhagen, Bürgermeister

 

 

Von der Marktgemeinde wurde der Rathaussaal zum Versammlungslokal der Freiw. Feuerwehr bestimmt.

Die erste Satzung, die im Original erhalten ist, regelt in 29 Absätzen die Auf­gaben des Vereins sowie Rechte und Pflichten seiner Mitglieder.

Zum Eintritt in die Wehr war unbescholtener Ruf, körperliche Befähigung sowie die Vollendung des 18. Lebensjahres erforderlich.

Die Aufnahme erfolgte nach Aushängen des Namens mit einem Handgelöbnis in einer öffentlichen Versammlung.

 

Das Jahr 1889 brachte erneut großes Elend unter die Bewohner, als am 6. August bei einem Großbrand wiederum ein Teil des Marktes in Schutt und Asche fiel.

Der Kgl. Bezirksamtmann Johann Georg Kämpf berichtet mit Datum vom 7. August 1889 an das Präsidium der Kgl. Regierung in Regensburg:

 

Ich zeige hiermit ehrerbietigst an, dass am gestrigen Nachmittage um ½ 2 Uhr Feuer im Markte Leuchtenberg ausbrach welches die in der Anlage näher bezeichneten 16 Wohnhäuser und 30 Nebengebäude, Städel, Ställe und Schupfen in Asche legte, sowie Kirchturm und Kirche nicht unbedeutend beschädigte. Das Feuer verbreitete sich mit rasender Schnelligkeit, so dass in ganz kurzer Zeit die Flammen von mehreren Seiten emporschlugen. Ich war gerade auf dem Wege zur Gemeindevisitation in Obernankau, als ich auf der Höhe angekommen, dichte Rauchwolken zum Himmel emporsteigen sah. Rasch eilte ich alsbald der Brandstätte zu, woselbst ich vor Eintreffen der Feuerwehren und Löschgerätschaften eintraf und erfuhr daselbst, dass die gemeindliche Registratur und Gemeindekasse gerettet sei. Bei dem im Markt Leuchtenberg bestehenden Wasserverhältnissen fiel es anfangs schwer, dem entfesselten Elemente wirksam entgegen zu treten. Erst als mehrere Feuerwehren der Nachbarschaft herbeigeeilt waren, konnte daran gedacht werden, durch Legung von entsprechenden Schlauchlinien, die noch vom Feuer unberührt gebliebenen Gebäude zu schützen und es gelang bis gegen 6 Uhr abends die Hauptgefahr zu beseitigen.

 

Die Leute von welchen manche durch den Brand ihr ganzes Hab und Gut verloren haben, sind im allgemeinen schlecht versichert und einer außerordentlichen Unterstützung höchst bedürftig.

 

Der Bericht der Marktverwaltung nennt 24 Wohnhäuser und 40 Nebengebäude welche ganz oder teilweise eingeäschert wurden. Bürgermeister Zenger erwähnt, dass die Lage der „Abbrändler“ trostlos sei und bittet das Kgl. Bezirksamt um dringende Hilfe und Unterstützung.

 

Die Gendarmerie‑Station Wittschau berichtet, dass das Feuer um ½  2 Uhr zwischen dem Stadel des Christian Bausch, Wirt und des Franz Mergenhagen, Wirt und Bäcker, aufgegangen sei und es wird allgemein vorsätzliche Brandstiftung vermutet.

Der Bericht erwähnt, dass zur Löschung des Feuers 11 Freiwillige und 1 Pflichtfeuerwehr des Kgl. Bezirksamtes Vohenstrauß und 2 Freiw. Feuerwehren des Amtsbezirks Neustadt/WN sich beteiligten. Dem Polizeibericht ist eine genaue Aufstellung der abgebrannten Gebäude beigegeben.

 

Von der Gründung bis zum Jahr 1896 führte Michael Kummerer als Kommandant die Wehr. Ihm folgte von 1897 bis 1919 Georg Uschold, der auch von 1899 bis 1920 das Amt des Bezirksfeuerwehrvertreters (heute Kreisbrandinspektor) bekleidete.

Von 1920‑1946 führte dann Josef Gallitzendörfer das Kommando, zeitweilig unterbrochen von Josef Hardt 1929/30 und Hubert Uschald 1937/38.

Golitzendörfer erwarb sich in einer schweren Zeit große Verdienste um die Leuchtenberger Wehr.

Während des II. Weltkriegs kam das Vereinsleben fast ganz zum Erliegen.

 

In der Reihe der Kommandanten finden wir nach dem Krieg von 1947‑1950 Josef Gallitzendörfer jun., gefolgt von Josef Frischholz, 1951‑1956.

 

Das Amt des Vorstandes wurde von 1946‑1953 von Johann Lindner bekleidet und ab 1953 von Bürgermeister Georg Marx, der die Vorstandschaft bis zum Jahr 1968 leitete. Während seiner Zeit erfolgte der Ankauf der TS 8, weiter der Bau des Gerätehauses mit dem Ankauf des Löschfahrzeugs, worauf später noch verwiesen wird.

 

Die alte Handdruckspritze aus dem Jahre 1890 war vollkommen unbrauchbar geworden und so konnte nach längerem Bemühen am 22. Januar 1956 zwischen der Marktgemeinde und der Fa. Paul Ludwig, Bayreuth der Kaufvertrag über eine neue Tragkraftspritze abgeschlossen werden. Die TS 8/8 mit VW‑Motor, 28 PS, Bauj. 1956, kostete mit Anhänger und Zubehör 8509,50 DM. Ein Staatszuschuss in Höhe von 2420,‑ DM und ein Zuschuss des Landkreises in Höhe von 1272,‑ DM konnte den Anteil der Marktgemeinde erleichtern.

Die Einweihung der neuen Tragkraftspritze wurde am 30. 12. 1956 im festlichen Rahmen vollzogen. Die geschmückte Motorspritze war am Marktplatz aufgestellt. Nach einer Andacht folgte die kirchliche Weihe. Pfarrer Weeger sprach über das große Brandunglück von 1842 und wünschte der Feuerwehr mit ihrem neuen Gerät Glück und Segen.

 

Bereits am 6. Juli 1957 konnte sich die neue Motorspritze bestens bewähren, als gegen 7.50 Uhr im Anwesen des Johann Beer, Leuchtenberg Nr. 2 Feuer ausbrach. Durch Feuerrufe und das Läuten der Kirchenglocken wurden die Bewohner alarmiert. Die Freiw. Feuerwehr Leuchtenberg war mit der neuen TS 8 und einer Löschgruppe von 9 Mann innerhalb 5 Minuten am Brandplatz. Kommandant Franz Stadler leitete den Einsatz vorbildlich und es konnte verhindert werden, daß das Feuer weiter um sich griff. Die eingetroffenen Wehren Vohenstrauß, Weiden, Kaimling, Oberlind, Pleystein, Lerau und Lückenrieth kamen nicht mehr in Einsatz. Die hiesige Wehr hielt mit 27 Feuerwehrleuten insgesamt 60 Stunden Brandwache.

Ein langjähriger Wunsch, die Anschaffung einer Fahne ging 1957 in Erfüllung und so konnte am 22. Juli das 80-jährige Gründungsfest mit einer Fahnenweihe verbunden werden.

Die neue Fahne, sie trägt auf der einen Seite das Bild des heiligen Florian und auf der anderen Seite die Burg Leuchtenberg, wurde bei der Fa. Koch in Coburg hergestellt und kostete 1200,‑ DM.

 

Ein Kommersabend mit Ehrung langjähriger Mitglieder im Saal des Gasthofs Hartwig leitete das Fest am Vorabend ein.

Der Festsonntagmorgen begann mit 12 Salutschüssen und dem Weckruf der Festmusik Dobmeier/Kraus. Nach dem Einholen der Vereine bewegte sich der Festzug hinauf in den äußeren Burghof zum Festgottesdienst. Pfarrer Weeger sprach in seiner Festpredigt vom Sinn und Zweck der Feuerwehr, deren Tätigkeit auf das Gebot der Nächstenliebe aufgebaut ist. Nach der feierlichen Weihe übergab die Fahnenbraut Hilde Marx mit einem Gedicht die Fahne dem Fahnenjunker Gottfried Hammer. Die Fahnenbraut, ebenso die Festbraut Emma Prölß übergaben die gestifteten Fahnenbänder. Es folgte die Begrüßung durch Vorstand Bürgermeister Marx, der die Ehrengäste, die zahlreich anwesenden Vereine, vor allem den Patenverein die Freiw. Feuerwehr Kaimling herzlich willkommen hieß. Kreisbrandinspektor Striegl gab in seiner Festrede einen Rückblick auf die Geschichte der Freiw. Feuerwehr Leuchtenberg, die im Feuerlöschwesen des Landkreises immer mit an vorderster Stelle stand.

 

Nach der Mittagspause formierte sich der Festzug durch den prächtig geschmückten Markt und endete im Burghof, der die zahlreichen Festbesucher kaum fassen konnte. Das Fest nahm am Abend bei bester Stimmung seinen Ausklang.

Die Einnahmen des Festes betrugen 2492,50 DM, die Ausgaben einschließlich der neuen Fahne 2238,67 DM.

v.li..: Klara Hammer, Gertraud Eckert, Emma Pröls, Hilde Marx, Eleonore Eckert, Resi Steger

Bei der Fahnenweihe der Nachbarwehr Michldorf am 3. Juli 1960 stand die Feuerwehr Leuchtenberg Pate und beteiligte sich mit der Musikkapelle und einer großen Anzahl von Mitgliedern am dortigen Fest.

 

In der Reihe der Kommandanten fortzufahren, ist von 1957‑1960 Franz Stadler zu nennen, ihm folgt bis 1962 Alfred Tschierschke, der sich auch als langjähriger Kreisbrandmeister um die Feuerwehr sehr verdient machte. 1963 folgt als Kommandant nochmals Franz Stadler, der 1964 sein Amt an Josef Kellner weitergab. Von 1965‑1967 bekleidete Alfred Schwaiger die Stelle des Kommandanten. Unter seiner Leitung legte erstmals 1966 eine Gruppe das Leistungsabzeichen in Bronze ab.

 

Der oftmalige Kommandantenwechsel sowie andere Unstimmigkeiten behinderten die Vereinsarbeit sehr, bis dann 1968 eine neue Vorstandschaft für neuen Aufschwung sorgte. In der Generalversammlung vom 13.2.1968 wurde mit großer Mehrheit Gottfried Hammer zum 1. Vorstand und Johann Kraus zum Kommandanten gewählt.

Vorstand und Kommandant erklärten die Bereitschaft, neue Wege einzuschlagen und durch verstärkte Arbeit die Ziele der Freiw. Feuerwehr Leuchtenberg voranzubringen.

 

Die zur Tradition gewordene Christbaumversteigerung wurde 1968 im Hinblick auf den anstehenden Feuerwehr‑Gerätehausbau mit besonderer Mühe vorbereitet und wurde zu einem großen finanziellen Erfolg.

KBM Tschierschke erwarb sich um die jährlichen Christbaumversteigerungen besondere Verdienste.

 

Am 27.06.1970  wurde zur Anschaffung von neuen Uniformen aus der Vereinskasse 1.000,-- DM bereitgestellt

 

Am 27.10.1970 stellte die Freiw. Feuerwehr bei der Marktgemeinde Antrag um Anschaffung eines Löschfahrzeugs LF 8, da ein rechtzeitiger Einsatz mit der TS 8 vor allem bei Bränden außerorts nicht mehr gewährleistet ist.

 

Die Generalversammlung vom 23.01.1971 ernannte Baptist Böhm, Johann Süß und Josef Pröls zu Ehrenmitgliedern.

 

Ein Kameradschaftsabend am 23.04.1971 war mit einem besonderen Ereignis verbunden: der Gründung einer Damenlöschgruppe. Die Gruppe bestehend aus: Forster Waltraud, Frischholz Gerlinde, Hardt Anneliese, Kraus Evi, Schieder Gertraud, Schwaiger Irmgard, Uschald Ingrid, Winter Brigitte und Maschinist Hans Fuchs, war mit großem Eifer bei der Sache und konnte bereits am 19. 5. 1971 als erste weibliche Gruppe in der Oberpfalz die Prüfung zum Leistungsabzeichen mit Erfolg ablegen. Die Verleihung fand bei einem Kameradschaftsabend am 23.07.1971 im festlichen Rahmen statt.

Die Beteiligung der Damengruppe bei zahlreichen auswärtigen Veranstaltungen fand großen Anklang und machte die Wehr Leuchtenberg weithin bekannt.

 

Das jahrelange Bemühen um den Neubau des Feuerwehrgerätehauses konnte 1971 endlich abgeschlossen werden. Die Frage nach einem geeigneten Standort wurde mit dem Einbau in das Verwaltungsgebäude vorbildlich gelöst.

Die gesamten Baukosten betrugen 103 609,‑ DM, wobei Zuschüsse in Höhe von 56 930,‑ DM, ein Darlehen von 37 000,‑ DM und Eigenleistungen der Marktgemeinde in Höhe von 9679,‑ DM das Bauvorhaben ermöglichten. Nicht unerwähnt bleiben darf die tatkräftige Mithilfe der Feuerwehrmitglieder bei den Bauarbeiten.

Die Einweihung des neuen Verwaltungsgebäudes mit dem Löschgerätehaus war verbunden mit der Einweihung des Dr.‑Alfons‑Goppel‑Brunnens am Aufgang der Pfarrkirche und wurde am 17. 12. 1971 im festlichen Rahmen vollzogen.

Nach den Einweihungsfeierlichkeiten am Dr.‑Alfons‑Goppel‑Brunnen begaben sich die Festgäste zur Besichtigung des Rathauses, wobei diese von den neuen Verwaltungsräumen, ebenso vom gelungenen Einbau des Löschgerätehauses sehr beeindruckt waren. Beim anschließenden Festessen im Gasthof Maier übergab nach der Dankerstattung des Bürgermeisters auch die Damengruppe der Freiw. Feuerwehr dem Ministerpräsidenten ein Geschenk für die großzügige Unterstützung beim Aufbau der Gruppe.

Leider konnte das neue Feuerwehrauto, welches inzwischen von der Marktgemeinde bestellt worden war, bei der Einweihung des Gerätehauses noch nicht übergeben werden. Das neue Löschfahrzeug wurde am 14. 6. 1971 bei der Fa. Ziegler, Giengen/Brenz bestellt und wurde im Juni 1972 ausgeliefert. Es handelt sich um ein Ziegler‑Löschgruppenfahrzeug LF 8, mit Fahrgestell Mercedes‑Benz, Ziegler‑Aufbau, Ziegler‑Vorbaupumpe FP 8/8 und kostete den Betrag von 47015,‑ DM. Zuschüsse wurden hierzu bewilligt: 14490,‑ DM Staatszuschuss, 7052,‑ DM vom Landkreis Neustadt/WN, 2110,‑ DM von der Bayer. Versicherungskammer, den Restbetrag übernahm die Marktgemeinde.

 

Bei der Fahnenweihe der Nachbarwehr Lerau am 9. 7. 1972 stand die Feuerwehr Leuchtenberg Pate.

 

Vorstand Gottfried Hammer, der in seiner 5‑jährigen Tätigkeit die Feuerwehr Leuchtenberg zu neuem Aufschwung brachte, wurde 1972 zum Bürgermeister gewählt und bat in Anbetracht seiner neuen Aufgabe von einer Wiederwahl abzusehen.

So brachte die Neuwahl bei der Generalversammlung am 26. 1. 1973 eine neue Vorstandschaft hervor; bestehend aus dem 1. Vorstand Gerhard Schiml, 2. Vorstand Hans Kraus, Kommandant Herbert Pausch, Adjudant Gerhard Scharff, Schriftführerin Brigitta Winter und Kassier Hans Mühlhofer. Zu Beisitzern wurden gewählt: Hans Winter, Andreas Bauer, Justin Winter, Xaver Mergenhagen, Gruppenführer Hans Kammerer und Rudolf Stadler.

 

Das überragende Ereignis des Jahres 1975 war die Beteiligung an der 850Jahr‑Feier des Marktes Leuchtenberg. Die Festveranstaltungen wurden von der Feuerwehr organisatorisch bestens unterstützt und das Jubiläum hinterließ bei allen Festbesuchern bleibende Erinnerungen.

 

Das Jahr 1976 war bereits ganz von den Vorbereitungen zum 100‑jährigen Gründungsfest ausgefüllt. Im April 1976 wurde ein Festausschuss gebildet, der sich in monatlichen Versammlungen traf und die umfangreichen Vorarbeiten besorgte.

 

Der Verein zählte im Jubiläumsjahr 1977, 130 Mitglieder, davon 1 Ehrenmitglied, 52 aktive und 77 passive Mitglieder. Die Wehr war eingeteilt in:

3 Löschgruppen, 2 Damengruppen und eine Jugendgruppe

 

Vom 24. – 26. Juni 1977 wurde das 100-jährige Gründungsjubiläum mit großem Erfolg durchgeführt.

Schirmherr war Bürgermeister Gottfried Hammer. Als Ehrenschirmherren konnten Regierungspräsident Dr. Ernst Emmerig und Landrat Christian Kreuzer gewonnen werden. Pate stand die Nachbarwehr aus Kaimling.

Den Festauftakt bildete am Freitag ein Standkonzert auf dem Marktplatz. Danach geleitete die Marktkapelle die Feuerwehr ins Festzelt, das auf dem Turnierplatz der Burg Leuchtenberg stand. Ein Kommersabend mit Ehrung langjähriger Mitglieder im Festzelt leitete das Fest ein.

Nach dem Einholen der Vereine am Ortseingang, marschierte man am Samstag zum Kriegerdenkmal um der verstorbenen und gefallenen Mitgliedern der Feuerwehr Leuchtenberg zu gedenken. Danach begab sich der Zug ins Festzelt zu einem Unterhaltungsabend.

Mit einem Weckruf begann der Sonntag. Nach dem Einholen der Patenvereine begab sich der Kirchenzug zum Gottesdienst, mit anschließendem Frühschoppen ins Festzelt.

Am Nachmittag stellte man sich am Ortseingang zum Festzug auf. Der Weg führte durch den geschmückten Ort zum Festzelt. Das Fest nahm spät am Abend seinen Ausklang.

v. li.: Ingrid Pausch, Heidi Vogl, Claudia Vogl, Christa Süß, Brunhilde Baldauf, Barbara Hammer

Vom 24. – 26. Juni 1977 wurde das 100-jährige Gründungsjubiläum mit großem Erfolg durchgeführt.

Schirmherr war Bürgermeister Gottfried Hammer. Als Ehrenschirmherren konnten Regierungspräsident Dr. Ernst Emmerig und Landrat Christian Kreuzer gewonnen werden. Pate stand die Nachbarwehr aus Kaimling.

Den Festauftakt bildete am Freitag ein Standkonzert auf dem Marktplatz. Danach geleitete die Marktkapelle die Feuerwehr ins Festzelt, das auf dem Turnierplatz der Burg Leuchtenberg stand. Ein Kommersabend mit Ehrung langjähriger Mitglieder im Festzelt leitete das Fest ein.

Nach dem Einholen der Vereine am Ortseingang, marschierte man am Samstag zum Kriegerdenkmal um der verstorbenen und gefallenen Mitgliedern der Feuerwehr Leuchtenberg zu gedenken. Danach begab sich der Zug ins Festzelt zu einem Unterhaltungsabend.

Mit einem Weckruf begann der Sonntag. Nach dem Einholen der Patenvereine begab sich der Kirchenzug zum Gottesdienst, mit anschließendem Frühschoppen ins Festzelt.

Am Nachmittag stellte man sich am Ortseingang zum Festzug auf. Der Weg führte durch den geschmückten Ort zum Festzelt. Das Fest nahm spät am Abend seinen Ausklang.

v. li.: Sonja Messer, Sabine Zanner, Margit Fuchs, Birgit Scharff, Gertrud Winter

Am 26.05.1986 verstarb die langjährige und hochgeschätzte Vereinswirtin Josefa Hartwig. Das alteingesessene Gasthaus „ Zum Goldenen Löwen“ wurde nach deren Tod geschlossen und somit verlor die Feuerwehr ihr Versammlungslokal. In der Vorstandschaft wurde beschlossen kein anderes Vereinslokal zu benennen, da die „Zannerin“ die Feuerwehr 60 Jahre beherbergte.

 

Eine erhebliche Erleichterung in der Kommunikation bei Einsätzen brachten zwei neue Handsprechfunkgeräte, die im Jahr 1987 vom Verein selbst angeschafft wurden.

 

Ihr 110-jähriges Gründungsfest feierte die Freiwillige Feuerwehr Leuchtenberg im kleinen Rahmen vom 14.08. – 15.08.1987 in der Burgruine Leuchtenberg. Das Fest begann am Freitag mit einem Unterhaltungsabend. Begleitet von schlechter Witterung bewegte sich am Festtag der Kirchenzug vom Kriegerdenkmal in den inneren Burghof zum Gottesdienst. Danach begaben sich die Festgäste und die Besucher zum Frühschoppen in den äußeren Burghof, in dem auch nachmittags der Festbetrieb abgehalten wurde.

 

Die Jahreshauptversammlung mit Neuwahlen am 22.01.1989 brachten einen Kommandantenwechsel, da Andreas Bauer aus Altersgründen aus dem aktiven Feuerwehrdienst ausscheiden mußte. Ludwig Uschold jun. wurde zum neuen Kommandanten gewählt und Johann Fuchs zu seinen Stellvertreter. Die weitere Vorstandschaft setzte sich wie folgt zusammen: Jakob Landgraf 1. Vorstand, Andreas Bauer 2. Vorstand, Margit Fuchs Schriftführerin und Josef Kellner Kassier. In der Jahreshauptversammlung wurde Andreas Bauer, mit Beschluß aus der Vorstandsschaftssitzung vom 01.01.1989 zum Ehrenkommandanten ernannt. Vorsitzender Jakob Landgraf und Kreisbrandrat Josef Beutler überreichten die Ernennungsurkunde.

 

Im November 1990 wurde von der Feuerwehr Leuchtenberg in Eigenfinan

zierung ein Notstromaggregat mit Beleuchtungsgeräten angeschafft.

 

Beim 100-jährigen Gründungsjubiläum der Lerauer Wehr im Juli 1991 fungierte die Feuerwehr Leuchtenberg als Ehrenpatenverein.

 

Als sich am 18. Juni 1993 der Kreisfeuerwehrverband in Pirk wieder gründete, wurde der Verein Freiwillige Feuerwehr Leuchtenberg des Marktes Leuchtenberg als Gründungsmitglied eingetragen. Der Beschluss dem Kreisfeuerwehrverband beizutreten wurde bereits in der Jahreshauptversammlung am 24.01.1993 gefasst.

 

Bei der 1.Jahreshauptversammlung am 29.01.1995 trat die komplette Vorstandschaft, wegen vereinsinterner Unstimmigkeiten und Differenzen mit der Gemeinde zurück. Da sich niemand aus der Versammlung bereit erklärte ein Amt zu übernehmen, musste für die Wahl ein neuer Termin angesetzt werden.

 

In der Versammlung am 12.02.1995 erklärte sich Gerhard Scharff bereit, das Amt des 1. Vorsitzenden zu übernehmen. Josef Winter jun. wurde zum 2. Vorsitzenden gewählt. Schriftführer wurde Gerd Scharff und Alfred Kick wurde Kassier.

In der Dienstversammlung am 05.04.95 wurde Ludwig Uschold als Kommandant und Johann Fuchs als Stellvertreter wiedergewählt.

Der Zahn der Zeit hat auch an der Vereinsfahne seine Spuren hinterlassen. Die Vorstandschaft entschloss sich am 14.02.1997 die Fahne renovieren zu lassen. Der Auftrag wurde der Firma Koch aus Coburg erteilt. Die Kosten der gelungenen Restaurierung beliefen sich auf 3643,00 DM.

Schon seit längerem zeigten sich in der Sirenenalarmierung Nachteile, vor allem bei technischen Hilfeleistungen. Der Kommandant hielt den Weg in die stille Alarmierung für unumgänglich, doch die Marktgemeinde lehnte eine Finanzierung ab. Die Vorstandschaft beschloss Funkmeldeempfänger aus eigenen Mitteln, finanziell unterstützt durch die Jagdgenossenschaft Leuchtenberg anzuschaffen. Am 25.04.1997 konnte der Kommandant Ludwig Uschold jun. zehn Funkwecker an die Feuerwehrdienstleistenden aushändigen.

Durch die gestiegene Zahl von Hilfeleistungseinsätzen, vor allem auf den Bundesstraßen, arbeiteten die Aktiven der Wehr eine Gebührensatzung aus, um die dadurch entstehenden Kosten zu decken und durch die Gemeindeverwaltung abrechnen zu lassen. Auf Drängen der Feuerwehr Leuchtenberg beschloss der Marktgemeinderat Leuchtenberg am 10.11.1997 eine Satzung für die Gebührenordnung der Inanspruchnahme bestimmter Hilfeleistungen der Feuerwehren.

Im Jahr 1997 beschloss die Marktgemeinde Leuchtenberg auf dem Gelände der ehemaligen Jugendherberge ein Gebäude für einen Bauhof und Feuerwehrgerätehaus zu errichten. Die Rohbauarbeiten für das Bauvorhaben, dass die Gemeinde ohne Zuschuss durchführte, begannen noch im Herbst desselben Jahres. Mit den Arbeiten für den Innenausbau des Unterrichtsraumes, der Küche und der Fahrzeughalle wurde im November 1998 begonnen. Sie wurden von der Feuerwehr Leuchtenberg in Eigenleistung erbracht und finanziert.

Durch die Vermittlung von KBI Johann Rewitzer und den Bemühungen von Bürgermeister Hermann Lindner, für die Übernahme durch die Gemeinde Leuchtenberg, bekam die Freiwillige Feuerwehr Leuchtenberg im Frühjahr 1999 vier Preßluftbeatmungsgeräte von der Ruhrgas AG übereignet.

Die ersten Atemschutzgeräteträger der Feuerwehr Leuchtenberg gingen vom 20.03. – 30.03.1999 auf einen Atemschutzlehrgang, der in Vohenstrauß stattgefunden hat. Dieser Lehrgang wurde von

( im Bild v. li.)

Thomas Winter, Alfred Kick, Siegfried Kammerer, Johann Fuchs, Gerd Scharff, Ludwig Uschold jun., Jürgen Scharff und Josef Winter jun. mit Erfolg besucht.

Am 21.05.2000 wurde der Bauhof und das neue Feuerwehrhaus durch Pfarrer Gerhard Witczak eingeweiht. Die Schirmherrschaft übernahm Kreisbrandrat Josef Lorenz. Ehrenschirmherr war der 1. Bürgermeister der Stadt Vohenstrauß, Josef Zilbauer. Als Gäste konnte auch die Feuerwehr aus der tschechischen Partnergemeinde Manetin begrüßt  werden.

Die Delegation aus Manetin überreichte der Feuerwehr Leuchtenberg eine steinerne Statue des hl. Florians und ein Fass Pilsner Bier als Geschenk.

Am Vortag fand bereits eine Inspektion für die Feuerwehren der Marktgemeinde Leuchtenberg statt. Die Freiwillige Feuerwehr Vohenstrauß führte eine Schauübung an einem Unfallfahrzeug vor.

 

Um den Atemschutz optimaler einsetzen zu können zog die Vorstandschaft

in Erwägung, ein wasserführendes Fahrzeug selbst anzuschaffen. Nachdem ein geeignetes Fahrzeug ausfindig gemacht wurde, tätigte Bürgermeister Hermann Lindner, im Auftrag der Feuerwehr Leuchtenberg, den Vertrag zum Ankauf des Fahrzeugs.

Am 18.11.2000 übernahm die Feuerwehr Leuchtenberg ein gebrauchtes TLF 16/25 von der Feuerwehr Eggenfelden. In den folgenden Wochen wurden an dem Fahrzeug Instandsetzungsarbeiten durchgeführt. Im Anschluss an die Jahreshauptversammlung am 04.02.2001 stellte der Kommandant Ludwig Uschold jun. das Tanklöschfahrzeug offiziell in Dienst.

Die Jahreshauptversammlung am 04.02.2001 brachte mit den Neuwahlen auch einen Generationenwechsel. Zum 1. Vorstand wurde Jürgen Scharff gewählt. Josef Winter jun. blieb 2. Vorstand, Schriftführer wurde Alfred Kick und Gerhard Scharff übernahm das Amt des Kassiers.

Für die Dienstversammlung am 09.03.2001 lud die Marktgemeinde Leuchtenberg die Aktiven zur Wahl der Kommandanten. Ludwig Uschold jun. wurde in seinem Amt bestätigt. Zum stellvertretenden Kommandanten wählten die Aktiven der Feuerwehr Leuchtenberg Gerd Scharff.

 

 

Das Jahr 2001 war, neben einer Vielzahl von Aktivitäten und Einsätzen, bereits mit den Vorbereitungen für das 125 – jährige Jubiläum ausgefüllt.

Die Freiwillige Feuerwehr Leuchtenberg geht mit einer jungen aber dennoch erfahrenen Führungsmannschaft ins Jubiläumsjahr.

 

Die Freiwillige Feuerwehr Leuchtenberg hat in ihrer 125-jährigen Geschichte wechselvolle Zeiten erlebt. Es war und ist nicht immer leicht junge Menschen für das Feuerwehrwesen zu motivieren. Es fanden sich aber immer wieder Feuerwehrfrauen und Feuerwehrmänner, die mit selbstlosem Einsatz bereit waren, Leben und Eigentum der Bewohner und Mitmenschen bei Bränden, Naturkatastrophen und Unfällen zu schützen und zu helfen. Wir werden versuchen die Werte des Feuerwehrwesens fortzuführen und an zukünftige Generationen weiterzugeben.

Die "Aktiven" 2002

Die Vorstandschaft

1. Reihe von links:

Justin Zanner (Gruppenführer), Gerd Scharff (2. Kommandant),

Ludwig Uschold (1. Kommandant), Andreas Bauer (Ehrerkommandant), Jürgen Scharff (1. Vorstand) ,

Josef Winter (2. Vorstand), Johann Fuchs (Gruppenführer)

2. Reihe von links:

Gerhard Scharff (Kassier), Gerhard Kammmerer (Beisitzer),

Gerhard Kraus (Gruppenführer), Siegfried Messer (Beisitzer), Siegfried Kammerer (Jugendwart), Josef Pausch (Beisitzer),

Alfred Kick (Schriftführer), nicht im Bild Josef Schieder (Beisitzer)

 Kommandanten der FF Leuchtenberg seit der Gründung d. J. 1877:

 

1877 ‑ 1896    Kummerer Michael

1897 ‑ 1919    Uschold Georg

                           (Bez.‑Feuerwehrvertreter)

1920 ‑ 1928    Gallitzendörfer Josef sen.

1929 ‑ 1930    Hardt Josef

1931 - 1936     Gallitzendörfer Josef sen.

1937 ‑ 1938    Uschald Hubert

1939 ‑ 1946    Gallitzendörfer Josef sen.

1947 ‑ 1950    Gallitzendörfer Josef jun.

1951 ‑ 1956     Frischholz Josef

1957 - 1960    Stadler Franz

1961 ‑ 1962    Tschierschke Alfred

1963                 Stadler Franz

1964                 Kellner Josef

1965 ‑ 1967    Schwaiger Alfred

1968 ‑ 1972    Kraus Johann

1973 - 1977    Pausch Herbert

1978 - 1988   Bauer Andreas

1989 - 2013   Uschold Ludwig jun.

seit 2013         Tschierschke Manuel

 

 

Brände seit der Gründung der Freiw. Feuerwehr Leuchtenberg

1889     Großbrand, die Hälfte des Ortes war

               niedergebrannt;

1905     Wirtschaftsgebäude Mergenhagen;

1917      Winter Gotthard, Wohnhaus;

1921      Kick Elisabeth, Wirtschaftsgebäude;

1925     Hammer Michael, Haus und

               Nebengebäude;Winter Gotthard, Stadel;

1927     Scheunen am Ortseingang:

               Pausch Adelheid, Steger Christian,

              Gruber Josef, Messer Johann,

              Uschald Andreas, Uschold Johann;

1929     Kammermeier Heinrich, Geschäftshaus;

1936     Gallitzendörfer Josef, Scheune; Brand

               konnte erstickt werden.

1940     Frischholz Karl, Nebengebäude;

1955     Mühlhofer Michael, Hausbrand, konnte im

               Keime erstickt werden.

1957     Beer Johann, Wohnhaus und

              Wirtschaftsgebäude

1964     Gallitzendörfer Josef jun., Scheune samt

               Inventar;

1972     Süß Adolf, Haus und Nebengebäude;

              Flächenbrand Saueranger.

1977     Pröls Hans, Brand landwirtschaftl.

              Anwesen am Ringelbrunnen

1982     Fuchs Johann, Brand der Scheune in der

               Badergasse

1984     Kraus Johann, Schwelbrand Wohnhaus

1994     Wittmann Hans, Wohnhausbrand am

               Ringelbrunnen

 

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